Die Kelten

Keltische Stämme waren in ganz Europa heimisch, von Frankreich über Deutschland bis nach Anatolien. Jedoch waren die Kelten kein homogenes. bzw. gemeinschaftliches Volk. Die Kelten stellen viele verschieden Stämme dar und waren weder organisiert noch hatten sie einen gemeinsam Staat. Ja, es gab natürlich einige kulturelle Gemeinsamkeiten, insbesondere was wir heute über deren Glauben als auch über deren Agrarkultur zu meinen wissen. Das Wort “Kelten” stammt vom griechischen Keltoi ab und bedeutet so viel wie “Tapfer”.

Leider gibt es nicht viele schriftliche Quellen, was wir heute von den Kelten wissen, stammt entweder aus der Archäologie oder aus römischen Quellen. Und die Römer hatten eine sehr vorgefertigte Meinung über diese Stämme und wurden ähnlich wie die Germanen, als Barbaren betitelt. In Frankreich lebten unter anderem die Gallier, in der Schweiz die Helvetier. Durch die Angriffe mancher keltischen Stämme auf Rom wurden sie seitdem als Feinde angesehen. Julius Caesar schrieb, dass bei den Kelten die Druiden einen hohen Stellenwert hatten, sie erfüllten viele gesellschaftliche Funktionen wie Priester, Richter und auch Lehrer. Die Kelten waren keine Kultur der Schrift, es gibt nur sehr wenige Überlieferungen.
Viele dieser “keltischen Stämme” haben sich zwischen 1250 und 1300 bzw. 800 v. Chr Acker aus einer Region zwischen Schottland, Ostfrankreich, Spanien und Böhmen betrieben. Man beschreibt diese Zone als die Heimat der Kelten und ihre Kultur beschreibt man als Latenekultur. Vor circa 3 000 Jahren wanderten sie aus der asiatischen Stepper gen Norden und eines der Gründe könnte das Klima gewesen sein.
Der Stammesverband der Boii im heutigen Böhmen soll nach Süden bis nach Italien gewandert sein.

Der Name Bayer soll von den Boii abstammen, und deren Ursprungsgebiet soll zwischen Rhein, Main und Donau sein. Jedoch gab es auch hier vermerkt Konflikte mit eindringenden germanischen Stämmen aus dem Norden wie der, der Teutonen als auch den Römern vom Süden um circa 220 v Chr. und verdrängten Breonen und Vindeliker. Heute weiss man dass die Kelten das Land im heutigen Bayern zwischen 500 v Chr und 100 nach Chr besiedelten. Die Gegend an der Donau war eher schwach besiedelt, wobei es insbesondere beim heutigen Kelheim und Wolfratshausen viele keltische Dörfer gegeben hat.
Vieles ging verloren, was uns heute bleibt sind Funde und Ausgrabungen, ein paar Überlieferungen der Römer, aber viel mehr noch liegt vergraben unter der Erde.

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